Willi-Graf-Gedenkjahr 2018

Der 100. Geburtstag und der 75. Todestag des christlichen Widerstandskämpfers Willi-Graf sind Anlass für viele Veranstaltungen kirchlicher Träger und der Landeshauptstadt im Jahr 2018.
Am 02.01.1918 wurde Willi Graf geboren, seit 1922 lebte die Familie im Johannishof (Mainzer Straße), wo der Vater tätig war. Die Kinderarbeit, die Messdienerarbeit und die Jugendarbeit in der Pfarrei St. Johann und in der katholischen Kirche der Stadt Saarbrücken prägte den Medizinstudenten, der sich in München der Widerstandsgruppe "Die weiße Rose" um die Geschwister Scholl anschloss.
Am 12.10.1943 wurde er mit 25 Jahren hingerichtet, sein Ehrengrab ist auf dem St. Johanner Friedhof.

Am Dienstag, 02.01.18, dem 100. Geburtstag, wird Bischof Dr. Stephan Ackermann um 17.00 Uhr ein Pontifikalamt in der Basilika St. Johann feiern, im Anschluss ist eine Begegnung in der Wandelhalle. 

Zum Pontifikalamt wie auch zu den Lesungen mit Musik am 02.01.18 um 15.00 Uhr in der Jugendkirche eli.ja sowie am 03.01.18 um 20.00 Uhr in der Basilika St. Johann sind Sie herzlich eingeladen.

Der saarländische Nachwuchsfilmemacher Justin Irsch von der Willi-Graf-Realschule Saarbrücken drehte 2013 eine Kurzdokumentation aus Anlass des 70. Todestages von Willi Graf.
Dazu komponierte der Liedermacher "Ferdinand der Sänger" das Willi-Graf-Lied.
Das Video beschreibt eine wahre Begebenheit im Januar 1943. Es handelt von der mutigen Reise Willi Grafs mit einer Kopiermaschine und dem fünften Flugblatt der Widerstandsgruppe „Weiße Rose" nach Saarbrücken. Die sich abzeichnende Niederlage der deutschen Truppen im Kessel von Stalingrad (UdSSR) wird zum Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg. Schon bald werden Willi Graf und seine Freunde verhaftet. Die legendäre Kopiermaschine wird von Willi Grafs Freund Willi Bollinger in der Saar versenkt.

 

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