Die Kirche St. Thomas Morus

Kirche St. Thomas Morus Saarbrücken

„Thomas More ist heutzutage wichtiger als jemals zu einer Zeit seit seinem Tod. (…) Aber er ist heute noch nicht so wichtig wie vielleicht in hundert Jahren“

Gilbert Keith Chesterton (1874-1936)

  • Grundsteinlegung am 17.07.1966, Weihe am 07.07.1968, am 01.07.1968 Errichtung der Kirchengemeinde St. Thomas Morus
  • Erhebung zur Pfarrkirche am 15.11.1973
  • 1979-2004 Seelsorgeeinheit mit St. Michael
  • seit 01.01.2005 Filialkirche der neu errichteten Pfarrei St. Johann

Die Vorgeschichte der Kirche St. Thomas Morus reicht zurück in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg und beginnt mit einer Protokollmitteilung aus der Sitzung des Kirchenvorstandes St. Michael vom 17. Mai 1934. Dort heißt es: „Der Vorsitzende macht Mitteilung von der bestehenden Absicht, auf dem Homburg in absehbarer Zeit eine katholische Kirche zu bauen.“ Die „absehbare“ Zeit betrug aus unterschiedlichen Gründen dann immerhin 30 Jahre.

Der beim Architektenwettbewerb 1964 preisgekrönte Entwurf eines Gemeindezentrums der beiden Ingenieure Dietz und Grothe wurde unter der Leitung des Architekten Lorenz Schmidt in den Jahren 1965-1970 realisiert. Der Komplex umfasste in Planung und Bau: Kirche, Sakristei, Pfarrhaus, Küsterwohnung, Pfarrsaal, Kindergarten und Jugendheim (vgl. Festschrift von 1968, S. 6-7).

Bronze-Flachrelief der Bildhauerin Hilde Schürk-Frisch

Der Kirchenraum ist mit seinem Verhältnis Breite zu Länge (2:3) so angelegt, „daß eine Modifikation der inneren Anordnung später nicht ausgeschlossen ist“, wie es prophetisch in der Festschrift zur Weihe der Kirche 1968 hieß.

Trotz der anfangs hohen Bauschuldenlast erfolgte im Laufe der 1970er Jahre die weitere Ausgestaltung der Kirche, so auch mit dem Bronze-Flachrelief der Bildhauerin Hilde Schürk-Frisch aus Münster zur Ausgestaltung der Patronatskapelle. Auch Stiftungen aus der Gemeinde dienten dem Zweck der Ausschmückung des Gotteshauses.

Weitere Details zur Entstehungsgeschichte und Entwicklung der Kirche St. Thomas Morus finden Sie in der Festschrift anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Kirche im Jahr 2008: