Förderverein Kirchenmusik St. Michael

Ziele des Vereins

Entwurf: Stefan Sieg
  • die Förderung der Kirchenmusik an der Pfarrkirche
    St. Michael in Saarbrücken
  • die Förderung der Pfarrkirche St. Michael als Ort besonderer Akzente im kulturellen Leben des Großraumes Saarbrücken und der angrenzenden Regionen Frankreichs und Luxemburgs
  • die mittelfristige Planung und Finanzierung der Restaurierung und Erweiterung der historischen im Jahre 1925 erbauten Späth-Orgel.

Der Verein erstellt ein Jahresprogramm seiner Veranstaltungen, die in der örtlichen Presse und auf der Internetplattform der Pfarrei St. Johann: www.pfarrei-st-johann.de sowie im überregionalen Kulturportal www.plurio.net angekündigt werden.

Die historische Späth-Orgel in der Pfarrkirche St. Michael kommt seit dem Jahr 2017 in besonderer Weise bei den Evensongs zur Geltung, die mehrmals im Jahr sonntags um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Michael stattfinden. Seit vielen Jahren veranstaltet der Verein Konzerte mit renommierten Gastorganisten aus aller Welt (z.B. Stephan Sharp aus den USA, Daniel Roth aus Paris, KMD Kay Johannsen aus Stuttgart oder dem ehemaligen Gewandhausorganisten Matthias Eisenberg). Auch im Gottesdienst spielt die Orgel eine wichtige Rolle.

Die Orgel der Pfarrkirche St. Michael

Die Orgel der Pfarrkirche St. Michael wurde im Jahre 1925 durch die renommierte Orgelbauwerkstatt Gebrüder Späth, Ennetach, als großes romantisch-symphonischesInstrument erbaut. Sie besaß damals 4 Manuale, Pedal und 58 Register. Das vierte Manual bediente das “Fernwerk”- ein Klangraum mit neun Registern.
Die Pfeifen wurden vom Hauptspieltisch auf der Empore gesteuert. Ihr Klang flutete aus Schallbrettern in der Gewölbedecke in den gewaltigen Kirchraum. Leider wurde das Fernwerk im 2. Weltkrieg zerstört und nicht wieder rekonstruiert.
Die Orgelbaufirma Mayer, Heusweiler, nahm im Jahre 1984 eine teilweise Umdisponierung vor, die den Klangcharakter der romantischen Orgel merklich veränderte.

Blick auf den Orgelprospekt der Späth-Orgel von 1925 (Foto: Stefan Hank)

Der viermanualige Spieltisch wurde durch einen dreimanualigen ersetzt. Mehrere dem romantischen Klangideal verpflichteten Register wurden entfernt und durch obertönige Register ersetzt. Heute besitzt die Orgel noch 53 Klangregister.
Seit den 1990er Jahren gibt es Bestrebungen, die Orgel wieder in ihren ursprünglichen Klangzustand zurückzuführen.
Dies ist auch erklärtes Ziel unseres Fördervereins, um damit die Orgelmusik der Romantik (Reger, Karl-Elert Widor, Franck u.a.) und stimmungsvolle Improvisationen in der katholischen Liturgie zum Klingen zu bringen.
Die 1924 erbaute Pfarrkirche St. Michael steht mit ihrer 1925 erbauten romantischen Späth-Orgel unter Denkmalschutz.
Bitte helfen Sie mit, diese einmaligen Kulturgüter zu erhalten.

Klangeindrücke von der Orgel

Der Videoclip zeigt Christian Barthen an der Späth-Orgel bei der Aufnahme zu der CD Orgelwerke ...großen Stils, erschienen bei IFO Classics. Er spielt Max Reger (1873-1916)  - Zwei Choral-Phantasien: Phantasie über „Wie schön leucht’t uns der Morgenstern“ op.40

 

In der Hörprobe aus der gleichen CD-Einspielung erklingt Louis Vierne (1870-1937): 6ème Symphonie en si mineur “ ( 6. Symphonie in H-moll) A la mémoire der Lanwood Franam”: V. Finale

Aufbau des Vereins

Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand. Der Vorstand besteht aus einem geborenen und weiteren mindestens vier, höchstens sechs von der Mitgliederversammlung zu wählenden Personen.
Als geborenes Mitglied des Vorstandes gilt der Pfarrer der Kirchengemeinde, zu welcher die Kirche
St. Michael gehört.
Im Jahr 2018 besteht der Vorstand aus folgenden Personen:

  • Thomas Kitzig, Vorsitzender
  • Gerhard Neutzling, stellv. Vorsitzender
  • Maria Gillmann, Schriftführerin
  • Gabriele Schöneberger, Schatzmeisterin
  • Monika Sommer-Hasenstein, Beisitzerin
  • Eugen Vogt, geborenes Mitglied

Möchten Sie unserem Verein beitreten? - Hier das Aufnahmeformular:

Aufnahmeantrag_Verein zur Förderung der Kirchenmusik in St. Michael.pdf (183,7 KiB)